Der Mont-Saint-Michel ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Frankreichs: eine gotische Abtei auf einem Felsen vor der Küste der Normandie, bei Flut fast vollständig vom Meer umgeben, UNESCO-Welterbe seit 1979. Jedes Jahr kommen rund 2,5 Millionen Besucher – entsprechend groß ist die Infrastruktur drumherum.
Und die hat einen entscheidenden Vorteil für E-Auto-Fahrer: Ans Auto direkt an den Felsen ranfahren kann sowieso niemand mehr, alle Besucher parken zwangsläufig auf dem Festland und nehmen von dort den Shuttlebus oder laufen die letzten Kilometer. Genau auf diesen riesigen Parkplätzen stehen fast 200 Ladepunkte – kein Umweg, kein Extra-Stopp, das Auto lädt einfach während des Sightseeings mit.
- LageBesucherparkplatz Le Mont-Saint-Michel, Beauvoir (50170), Normandie
- ParkgebührJe nach Saison ca. 9,80–15 €/Tag, abends (19–1 Uhr) nur 5,10 €
- LadepunkteRund 198 Stück, 3–22 kW AC bis 150 kW DC, Betreiber e-Totem
- Offizieller Preis0,30–0,50 €/kWh laut Betreiber, Zahlung per App/QR-Code
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Fast 200 Ladepunkte – kaum zu überblicken
📍 48.611505, -1.506662 (Beauvoir, Besucherparkplatz) 🧭 Navigation starten
Auf den Besucherparkplätzen des Mont-Saint-Michel stehen laut Betreiberangaben rund 198 Ladepunkte, verteilt über mehrere Zonen – von normalem AC-Laden (3–22 kW) bis zu Schnellladern mit bis zu 150 kW. Betrieben wird das Ganze vom französischen Netzwerk e-Totem, offiziell zu Preisen zwischen 0,30 und 0,50 €/kWh, zahlbar per App oder QR-Code.
Eine der Reihen – und das ist nur ein kleiner Ausschnitt des gesamten Parkplatzes.
Meine Erfahrung – aber keine Garantie: Ich musste zwar meine Ladekarte (Octopus Electroverse) vor den Leser halten, abgerechnet wurde bei mir aber nie etwas – der Betreiber hatte diesen Standort in seinem eigenen System offenbar nicht einmal als Ladestation hinterlegt. Ob das an dieser einen Karte lag oder generell mit RFID-Karten funktioniert, kann ich nicht sagen – bei meiner Recherche hab ich dazu auch keine weiteren Erfahrungsberichte gefunden. Verlass dich also nicht darauf, dass es bei dir genauso läuft, und behalte dein Bankkonto im Blick.
Der Mont-Saint-Michel selbst
Was den Mont-Saint-Michel so besonders macht, sieht man schon von Weitem: Die Abtei thront einsam auf einem Felsen mitten in der Bucht, umgeben von einer der größten Gezeitenzonen Europas – bei Flut steigt das Wasser rasant, bei Ebbe liegt kilometerweit Watt frei.
Fazit: Wie lade ich am Mont-Saint-Michel?
- Kein Umweg nötig: Da sowieso alle auf dem Festland parken müssen, lädt das Auto einfach mit, während man die Abtei besichtigt.
- Ladekarte/App bereithalten: Offiziell läuft die Abrechnung über die e-Totem-App oder per QR-Code am Automaten.
- Parkgebühr einplanen: Die liegt unabhängig vom Laden bei rund 10–15 €/Tag, je nach Saison – abends deutlich günstiger.